Profi sein - das ist der Wunsch von vielen. Sein Hobby zum Beruf
machen, wer kann das von sich behaupten. Leider nur wenige, obwohl so
viele sich das Wünschen würden. Doch die Sicherheit hält viele Menschen
ab die nötigen Schritte zu tun. Man stürtzt sich sozusagen ins Nichts.
Man weiß nicht was auf einem zu kommt. Doch einige wagen es. Die hat
auch ein Pokerprofi gewagt, der hier allerdings anonym bleiben möchte.
Er hat am Bau gearbeitet uns sich und seiner Familie gerade mal ein
normales Leben ermöglichen können. Als seine Kinder groß genug waren um
selbst ins Berufsleben einzusteigen, begann er sich für Kartenspiele zu
interessieren. Dinge von denen er eigentlich keine Ahnung hatte. Doch
seine Kumpels wollten einmal in der Woche eine Pokerrunde einführen. Da
er als einziger keine Ahnung von Poker hatte, fing an sich im Internet
über die Regeln schlau zu machen. Er lud sich
Texas Hold em für Anfänger runter und versuchte sein erstes Spiel. Dies ging natürlich mal total
schief, doch er setzte nicht sehr viel ein und so war es verkraftbar.
Aber eines war ihm wichtig, er wollte nicht gegen seine Freunde
verlieren. Also sammelte er Bücher, Zeitschriften und beobachtete
andere Live-Spiele im Internet und im Fernsehen. Es ergriff ihn der
Ehrgeiz und so konnte er bald alle
Poker Regeln auswendig. Er spielte mit sich selbst und versuchte die Gesichter
anderer Menschen zu analysieren. Mit der Zeit wusste er sofort, wann
jemand lügte. Dies war wahrlich keine leichte Zeit für seine Frau und
seine Kinder, denn er durchschaute jede Notlüge sofort. Beim ersten
Spiel gegen seine Freunde langweilte es ihn sogar, denn er gewann alles
und wusste schon im vorhinein den nächsten Zug. Von der kleinen
Pokerrunde arbeitet er sich rauf und wurde bald in der ganzen Stadt
bekannt. Und er gewann, denn er hatte die nötige Selbstbeherrschung. Er
wusste wann er aufhören sollte und er nahm sich auch immer nur einen
gewissen Betrag zum spielen mit. Wenn er also mal verlor, war der
Verlust nicht ganz so schlimm. Nach gut zwei Jahre wurde er Profi und
sein Job am Bau gab er mit freuden auf, auch wenn im die körperliche
Arbeit ab ging. Doch in seiner Freizeit begann er nun mit Sport, denn
nur wer körperlich wirklich fit ist, ist auch im Geiste top drauf. Ja
er hatte es geschafft!