Google macht gutes Geld im
Internet, Verleger beschweren sich und nun wurde das Kartellamt eingeschaltet. Google soll
gefälligst teilen, so fordern es die Zeitungs- und
Zeitschriftenverleger, die sich beim Bundeskartellamt über die
Suchmaschine beschwert haben. Die Aufnahme eines Verfahrens wir nun
geprüft.
Google-Deutschland-Sprecher Kay Oberbeck: "Wir sind
natürlich gern bereit, dem Bundeskartellamt unsere Produkte und
Geschäftspraktiken zu erklären, und wir sind davon überzeugt, dass sie
den deutschen und europäischen Gesetzen entsprechen".
Der
Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) fordert von Google eine
faire Internetsuche, bei der der Konzern keine Treffer bevorzugt
behandelt ("fair search"), und eine finanzielle Beteiligung ("fair
share").
Ein BDZV-Referent hatte vergangenen November gesagt:
"Wir wollen wissen, wie gelistet wird und warum welches Angebot oben in
der Ergebnisliste steht, und wir wollen an den Werbeeinnahmen, die mit
unseren aufwendig hergestellten Qualitätsinhalten generiert werden,
beteiligt werden".
1,2 Milliarden Euro werden jährlich durch
Anzeigen "generiert", die bei einer normalen Suche neben den
Ergebnissen platziert sind, so ist es auf Spiegel.de zu lesen.
Google-Sprecher
Oberbeck wies außerdem noch darauf hin, dass Google 2009 weltweit ca.
4,2 Milliarden Euro an Verleger gezahlt habe.