
Nach einem Unfall auf dem Gelände des Fliegerhorstes Büchel in
der Eifel ist einer der beiden dabei verletzten Bundeswehrsoldaten
gestorben.

Büchel/Koblenz. Nach einem Unfall auf dem Gelände des
Fliegerhorstes Büchel in der Eifel ist einer der beiden dabei verletzten Bundeswehrsoldaten gestorben. Der aus Baden-Baden stammende 20-jährige
Hauptgefreite Robin Meßmer (auch ein
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Anm. d. Red.) erlag am Donnerstagnachmittag seinen schweren Verletzungen, wie die Staatsanwaltschaft Koblenz mitteilte. Die Ermittlungen gegen einen 29 Jahre alten Stabsunteroffizier wegen fahrlässiger Körperverletzung wurden daher auf den Vorwurf der fahrlässigen Tötung ausgeweitet.
Der Unfall hatte sich am Montagabend kurz vor Mitternacht ereignet. Der 29-Jährige war in dienstlichem Auftrag mit einem Klein-Lkw der Bundeswehr auf dem Gelände des Fliegerhorstes unterwegs gewesen, als er aus noch ungeklärter Ursache mit dem Fahrzeug zwei Sicherungssoldaten erfasste, die dort zu Fuß entlang liefen. Der nun verstorbene 20 Jahre alte Soldat hatte dabei lebensgefährliche Verletzungen erlitten.
Sein aus Bochum stammender, ebenfalls 20-jähriger Kamerad
HptGefr Dennis Kubinke war schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft konzentrieren sich bislang vor allem auf die Frage, ob der 29-Jährige mit seinem Fahrzeug zu schnell unterwegs war. Hinweise auf Drogen oder Alkohol seien bei dem Fahrer hingegen nicht festgestellt worden.